Rhetorische Mittel

Metapher

Als Metapher bezeichnet man ein Stilmittel, dessen Bedeutung nicht wörtlich verstanden wird, sondern in einem übertragenen Sinn. Hierbei besteht zwischen dem wörtlichen Ausdruck und dessen im übertragenen Sinne gemeinter Bedeutung ein Zusammenhang, welchen man in der Gedichtinterpretation erläutern muss. Metaphern benutzt man nicht nur in einem Gedicht, sondern auch häufig im alltäglichen Sprachgebrauch, wobei dies teilweise unbewusst geschieht.

Beispiele für Metaphern

  • Die Nadel im Heuhaufen suchen – Erklärung: Einen schwer, fast unmöglich auffindbaren Gegenstand unter vielen ähnlichen Gegenständen suchen
  • Jemandem das Herz brechen – Erklärung: Jemanden schwer enttäuschen, sein Glück zerstören
  • Rabeneltern – Erklärung: Eltern, die ihr Kind schlecht behandeln
  • Der Himmel öffnet seine Schleusen – Erklärung: Es regnet
  • Es schüttet wie aus Eimern – Erklärung: Es regnet sehr stark

Rhetorische Frage

Eine rhetorische Frage ist eine Frage, auf welche der Fragende keine Antwort erwartet, bzw. der Gefragte keine wirkliche Antwort geben kann.

Beispiele für eine rhetorische Frage

  • Wer ist schon perfekt?
  • Warum sind meine Antworten immer falsch?

Vergleich

Eines der vielzähligen Stilmittel eines Gedichtes ist der Vergleich. Als solchen bezeichnet man die Gegenüberstellung von zwei Dingen, Gegenständen oder Personen. Ein Vergleich wird durch sogenannte Vergleichspartikel (wie, als) erzeugt.

Beispiele für einen Vergleich

  • Peter schreibt eine bessere Gedichtinterpretation als Markus.
  • Das Essen schmeckt wie bei meiner Oma.